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28/08/2017

E-Commerce AUSBLICK 2018 : WAS ONLINE-HÄNDLER 2018 ERWARTET

Filed under: eCommerce Topics — admin @ 19:56

Wer einen Online-Shop betreibt, muss eine Vielzahl von Vorschriften beachten. Es gelten nicht nur die herkömmlichen Standards des Geschäftsverkehrs, sondern auch Vorschriften, die speziell für den E-Commerce entwickelt worden sind. Shop-Betreiber stellt dies vor eine große Herausforderung, denn werden die Vorschriften nicht beachtet, drohen Abmahnungen, die nicht nur ärgerlich sondern auch kostenintensiv sind.

Keine Zusatzgebühren bei Kreditkartenzahlung

Online-Händler dürfen künftig keine gesonderten Gebühren mehr für Kartenzahlungen, Überweisungen und Lastschriften verlangen.

Die Änderungen treten zum 13. Januar 2018 in Kraft.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Datenschutzgrundverordnung: Die DS-GVO wird verbindlich

Ein wichtiges Thema für Online-Händler wird im neuen Jahr die Datenschutz-Grundverordnung (DS-GVO). Am 25.05.2018 werden die Regelungen der DS-GVO europaweit verbindlich. Datenschutzgesetze sind zwar in der EU nichts Neues, aber mit der DS-GVO kommen auf Online-Händler zahlreiche neue Dokumentations-, Informations- und Meldepflichten zu. Dazu gehören u.a. Datenfolgenabschätzungen und die Umsetzung datenschutzfreundlicher Voreinstellungen.

Online-Händler sollten frühzeitig mit der Anpassung beginnen, denn bei einem Verstoß gegen die DS-GVO drohen empfindliche Bußgelder, die bis zu zwei Prozent des gesamten Jahresumsatzes betragen können.

Unser Partner Protected Shops informiert Sie in allen relevanten Bereichen über die Änderungen und bietet Service bei der Umsetzung der Plichten nach der DS-GVO an.

Widerrufsrecht bei Hygieneprodukten

Spannend bleibt auch wie sich der BGH zum Widerrufsrecht bei Hygieneartikeln äußern wird. Produkte, die aus Gründe der Hygiene nicht zur Rückgabe geeignet sind (z.B. weil sie entsiegelt wurden). Der BGH hatte einen Rechtsstreit über die Frage zu entscheiden, ob die Schutzfolie einer Matratze als Versiegelung anzusehen ist und die Matratze daher vom Widerrufsrecht ausgeschlossen ist. Da bei dieser Entscheidung EU-Recht eine Rolle spielt hat der BGH die Frage dem EuGH vorgelegt und das Verfahren damit ausgesetzt.

Der EuGH soll jetzt klären, welche Anforderungen an eine Versiegelung zu stellen sind.

 

FAZIT

Im Online-Handel ist das Risiko groß wegen der Nichtbeachtung von rechtlichen Vorgaben abgemahnt zu werden. Eine wichtige Rolle spielen auch die Vorgaben aus Europa, wie die Datenschutzgrundverordnung, die zum 25.05.2018 verbindlich wird und neue Herausforderungen für Online-Händler bereit hält. Welche Neuerungen 2018 darüber hinaus bringen wird, wird sich zeigen.

Den ausführlichen Beitrag unseres Partner Protected Shops finden Sie hier:

https://www.protectedshops.de/infothek/allgemein/jahresrueckblick-diese-themen-waren-wichtig-im-online-handel-2017

 

Infos und Bestellung unter www.protectedshops.de

 

20/06/2017

Reminder: Domain SEO notice, alte Masche, und immer noch aktiv

Filed under: eCommerce Topics,Internet-Betrüger — admin @ 08:50

Seit Monaten wieder gehäufte , nervige , eindeutig betrügerische Mails dieser Art:

Rainer Kittelmann,
Am Weidenbach 25
Pulheim
DE, 50259, GERMANY

Dear Rainer Kittelmann,

You have 1 domain name seo registration service pending.

This solicitation is to inform you that it’s time to send in your search engine registration for kult.shop.
Failure to complete this order by 06/26/2017 may result in the cancellation of this offer (making it difficult for your customers to locate you, using search engines on the web). We do not register or renew domain names. We sell traffic generator software.
Act soon! This offer for kult.shop will expire on 06/26/2017. Act today!

PAY NOW
Domain Name: Registration Period: Price: Term:
kult.shop 07/10/2017 to 07/10/2018 $75.00 1 Year

Jeder Domaininhaber hat diese Mail sicher schon einmal bekommen.  Wer sich nicht auskennt reagiert natürllich verunsichert.

Auch hier gillt, wie in so gut wie allen Fällen, wo per dubioser Email eine Zahlungsaufforderung kommt, „müllen“  .   Solche Mails sind von irgendwelchen MöchtegernSEO Gurus verfasst, und werden als MassenMüllmails an Domaininhaber verschickt.

Das traurige ist, das es noch immer Domaininhaber gibt, die auf diese Betrüger reinfallen.

Wichtig ist, diese Mails kommen aus dem Land der unbegrenzten Möglichkeiten, wo das legal ist.  Der kleine fast nicht lesbare Hinweise am Ende der Mail ist hierbei Pflicht in USA, aber der erste Satz ist eindeutig eine Lüge:  Sie erhalten diese Mail weil Sie sich dafür angemeldet haben Special Offers zu erhalten. In Wahrheit werden durch Spider in den Whois Datenbanken der Domainregistrare die Mailadressen ausgefilter.

Dieser Möchtegern SEO Guru hat eine wenig überzeugernde Seite im Netz  und schickt den Großteil seiner Mails aus China/Hongkong. Die Firma gehört einem gewissen Herrn Taubert und ist eingetragen in Florida. Zahlungen werden über Seiten in China abgewickelt.

Wenn Sie wirklich auf diesen „sauberen“ Betrüger reingefallen sind, gehen Sie davon aus , das Geld ist weg, und dient der Finanzierung von Herrn Tauberts Leben in Miami.

Also solche Mails „IMMER MÜLLEN“ nie auf den Link zum abmelden (unsubscribe) klicken, denn damit zeigen Sie das Ihre Mailadresse aktiv, und gültig ist, und damit ist die Adresse dann auf einer Sammlung von Mailadressen, die dann verkauft werden, an Spammer.



13/01/2017

Verbraucherstreitbeilegung – Neue Pflichten für Onlinehändler ab 01.02.2017

Filed under: eCommerce Topics — admin @ 12:45

Nachdem Onlinehändler mit der Umsetzung der ODR-Verordnung am 09.01.2016 verpflichtet worden sind, einen Link auf ihrer Webseite zu der OS-Plattform anzugeben sowie auf diese hinzuweisen, kommen zum 01.02.2017 schon wieder neue Informationspflichten aus dem Bereich der außergerichtlichen Streitbeilegung auf sie zu.

Das Verbraucherstreitbeilegungsgesetz (VSBG) sieht vor, dass Onlinehändler auf die Bereitschaft oder Verpflichtung an einem außergerichtlichen Streitbeilegungsverfahren sowie auf die zuständige Schlichtungsstelle hinweisen müssen. Falls sie nicht dazu bereit oder verpflichtet sind, müssen sie ebenfalls darauf hinweisen.

Auf einen Blick: Welche Plichten müssen Online-Händler konkret umsetzen?

Allgemeine Informationspflichten (§ 36 VSBG):

  • Onlinehändler müssen ab 01.02.2017 auf ihre Bereitschaft oder Pflicht hinweisen, an einem Schlichtungsverfahren teilzunehmen, hinweisen und die zuständige Streitbeilegungsstelle benennen (mit Anschrift und Webseite).
  • Bei fehlender Bereitschaft oder Verpflichtung an einem Schlichtungsverfahren teilzunehmen, müssen Online-Händler ebenfalls darauf hinweisen. Diese Pflicht entfällt, wenn das Unternehmen zum 31.12. des Vorjahres zehn oder weniger Mitarbeiter hatte.
  • Der Hinweis sollte im Impressum erfolgen und in den AGB wiederholt werden.

Informationspflichten nach Entstehen der Streitigkeit (§ 37 VSBG):

  • Nach Entstehen der Streitigkeit müssen Online-Händler ab 01.02.2017 auf ihre Bereitschaft oder Verpflichtung hinweisen, an einem Schlichtungsverfahren teilzunehmen.
  • Der Hinweis hat in Textform zu erfolgen. Im Hinweis enthalten muss auch die zuständige Schlichtungsstelle (Name/Anschrift/Webseite) sein.
  • Ist der Händler nicht bereit, an dem Schlichtungsverfahren teilzunehmen, muss er darauf ebenfalls hinweisen.
  • Händler, die zur Teilnahme an der alternativen Streitbeilegung verpflichtet sind, müssen auf ihre Verpflichtung hinweisen. Im Hinweis enthalten muss auch die zuständige Schlichtungsstelle (Name/Anschrift/Webseite) sein.
  • Der Hinweis sollte im Impressum der Webseite erfolgen und in den AGB wiederholt werden.

Welche neue Pflichten bis 01.02.2017 im Einzelnen umzusetzen sind und wie die Umsetzung zu erfolgen hat, erfahren Sie in diesem ausführlichen Beitrag von Protected Shops:

http://www.protectedshops.de/infothek/whitepapers-und-how-tos/verbraucherstreitbeilegung-01.02.2017

Um Onlinehändler vor Abmahnungen zu schützen, bietet die Protected Shops GmbH Shop-Betreibern die Erstellung und Aufrechterhaltung wartungsfreier Rechtstexte an. Über einen einfachen, aber präzisen Fragebogen werden die wesentlichen Punkte des jeweiligen Geschäftsmodells ermittelt, woraufhin individuelle und abmahnsichere Rechtstexte gestaltet werden können. Im Anschluss hieran die Rechtstexte direkt im Onlineshop eingebunden werden – per Schnittstelle oder manuell.

 

Wer übrigens Protected Shops aktiv hat, mit automatischen Updates!! der ist von Anfang an automatisch auf der sicheren Seite, auch in diesem Fall Jetzt noch Angebot sichern bei protected Shops und bis 31.1.17 bis zu 60 Euro sparen

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